STARTSEITEKontakt ImpressumDatenschutzSitemapLinksFAQSchau niemals zurück! Du ersparst die den Blick in das Chaos..comElvis - EinführungEin Hund? Das war so ungefähr das Letzte, was ich wollte. Mein Leben nahm ge-rade rasant an Fahrt auf. Ich war noch einmal für sechs Wochen in Sibirien zurKrisenintervention und nach meiner Rückkehr nach Deutschland würde ich nachBad Sooden-Allendorf in Hessen ziehen. Dabei hatte ich nicht die geringste Vor-stellung, was mich dort erwarten würde. Nur, dass ich beruflich mehr als einge-spannt werden würde, stand fest. Dazu kam, dass ich v.a. meine private Freiheitgenießen wollte. Dies durch die Verantwortung für einen Vierbeiner einschränkenzu lassen, wäre mir nicht im Traum eingefallen.Was Träume nicht schaffen, muss dann die Realität erledigen. Plötzlich war Elvisda und viele Dinge, die ich mir hätte vornehmen können, mussten auf von ebenauf gleich nicht einmal mehr auf die Liste “Da könnte ich mal drüber nachdenken”geschrieben werden.Ein Hund bringt viele Nachteile und Einschränkungen. Er kostet Geld. Futer, Tier-arztbesuche bei Krankheiten, Unfällen und für Impfungen, Steuern, Versicher-ungsbeiträge für eine Haftpflicht, hier mal eine Leine, dort einmal ein neues Hals-band usw. wollen bezahlt werden. Es entstehen aber auch Kosten, die man erstauf den zweiten Blick sieht. Elvis hatte mein Bett kaputt gebissen und ich stellteirgendwann fest, dass ich eine geländegängiges Auto brauchte, weil ich mit ihm inGegenden unterwegs bin, in denen ich ohne Hund wohl eher weniger zu findenwäre. Abgesehen davon ist es alles andere als einfach, eine Wohnung zu finden,in die ein Hund mit einziehen darf. Wer weiß, ob ich mir überhaupt wieder einen Wohnwagen gekauft hätte. Aber miteinem Hund kann man Hotelübernachtungen vergessen. Und zum guten Schluss:Mit einem Hund muss man auch bei Regen raus, muss sich etwas einfallenlassen, wenn man krank ist usw. usw.Und trotzdem überwiegen die Vorteile. Mit Elvis habe ich nicht nur einen Begleiter,sondern tatsächlich einen Freund gefunden. Wir sind ein Minirudel, wir gehörenzusammen. Elvis hat Glück. Im Gegensatz zu vielen anderen Hunden muss er nicht oft stun-denlang zu Hause auf mich warten. Als er zu mir kam, war ich Einzelbetreuer undkonnte mich den ganzen Tag um ihn kümmern. Jetzt kann er fast immer mit zurArbeit und es kommt nur selten vor, dass er am Tag für ein paar Stunden zuHause ist, während ich einen Termin habe, bei dem er nicht dabei sein kann. Aber das mit Abstand beste an einem Hund ist, dass er spürt, wie es seinemMenschen geht. Aber auch als Wachhund - als Aufpasser - ist er toll. Die vielenNachteile, die ein Hund mit sich bringt, sind schnell vergessen, wenn er abends imBett in meinen Armen liegt.