STARTSEITE     Kontakt     Impressum    Datenschutz     Sitemap     Links     FAQ Schau niemals zurück! Du ersparst die den Blick in das Chaos. .com Lebenslauf  Geburtstag:  5. August 1966 Geburtsort:  Celle  Berufsabschlüsse:  Diplom Sozialpädagoge / Sozialarbeiter  Bürokaufmann im Handwerk  Beruflicher Werdegang:  2007 - jetzt: Betreuung von jungen Menschen mit  psychischen Verletzungen 2002 - 2007:  Einzelbetreuer bei Pfad ins Leben gGmbH  1987 - 1997:  Militärdienst in Hambühren und Berlin  Studium: 1998 - 2002:  Evangelische Fachhochschule Hannover  Schule: 1997 - 1998: Bundeswehrfachschule Hannover  Abschluss: Fachhochschulreife  1972 - 1985: Allgemeinbildende und Berufsfachschulen  Abschluss: Sek 1 - Wirtschaft und Verwaltung Studienreisen:  2000: Casa Cares   Praktika: 1998:  Das System “Schule” hatte ich an meinem ersten Schultag im Sommer 1972 na-  türlich noch nicht verstanden. Aber immerhin habe ich an diesem Tag begriffen,  dass Schule und ich einfach nicht zusammen passen. Das jedenfalls würde er-  klären, weshalb ich schon am zweiten Schultag nicht mehr mitmachen wollte.  Und wenn ich jetzt, mehrere Jahrzehnte später, zurück in die Vergangenheit  blicke, kann ich meine damalige Einstellung zur Schule mehr als gut verstehen.  Meine Klassenlehrerin in der Grundschule hatte von Pädagogik so viel Ahnung wie  ich von Quantenphysik. Und mit dieser Unfähigkeit stand sie nicht allein da. Auch  später traf ich immer wieder auf Lehrerinnen und Lehrer, die mit beeindruckender  Unfähigkeit glänzten. Aber auch das fachliche Wissen ließ teilweise mehr als zu  wünschen übrig.  So hat man mir auf dem Gymnasium die Gewaltenteilung der Bundesrepublik so  erklärt: “Es gibt bei uns in Deutschland drei Gewalten. Die Legislative, die Judikative und  die Exekutive. Die Legislative erlässt die Gesetze - das ist die Bundesregierung.  Die Judikative sind die Gerichte. Und die Exekutive ist die ausführende Gewalt.  Das ist zum Beispiel die Polizei.” (Dies ist keine wörtliche Mitschrift, aber inhaltlich  tatsächlich so erklärt worden.)  Dass ich trotzdem ein mehr oder weniger guter Staatsbürger bin, ist auf Grund  solcher Erfahrungen durchaus bemerkenswert.   Mir würde aber auch mindestens auf Anhieb ein Lehrer einfallen, von dem ich  heute überzeugt bin, dass er pädophil war. Nein, ich möchte mich an dieser Stelle  gar nicht seitenlang über meine Schulerlebnisse auslassen. Hier reicht es völlig,  wenn ich schreibe, dass ich überwiegend schlechte Erfahrungen an diese Jahre  habe. Nicht verschweigen möchte ich aber auch, dass ich ganz wenige Lehrer-  innen und Lehrer hatte, die in der Vergangenheit den richtigen Beruf gewählt  hatten und bei denen ich tatsächlich etwas gelernt habe.   Meine Ausbildung zum Bürokaufmann war eine Verlegenheitstat. Noch zwei Jahre,  die ich getrost aus meinem Lebenslauf streichen könnte.   Die Zeit bei der Bundeswehr hingegen hat mir im Nachhinein viel gegeben. Nicht  nur, dass mir das spätere Studium bezahlt wurde, war gut und wichtig. Noch  wichtiger war, dass ich durch meine Versetzung nach Berlin ein völlig anderer  Mensch geworden bin. Auf das Ergebnis allerdings kann das Militär nicht beson-  ders stolz sein. Denn heute bin ich ein überzeugter Pazifist und halte militärische  Einsätze, wie sie z.B. in Afghanistan stattfinden, für absolut falsch. Mein richtiges Leben begann eigentlich erst mit dem Studium an der Evange-  lischen Fachhochschule in Hannover. Natürlich ließ auch dort meine Ausbildung  zu wünschen übrig. Und dass ich am Ende meines Studiums bis vor das Ver-  waltungsgericht ziehen musste, um meine staatliche Anerkennung zu erwirken,  wirft nicht nur ein schlechtes Bild auf die FH, sondern auch auf den damaligen  Kanzler und besonders den Herren aus dem Praktikumsamt. Aber - und deshalb  schreibe ich, dass mein richtiges Leben mit dem Studium begann - ich habe  während des Studiums sehr viel über mich selbst erfahren, habe gelernt, zu lernen  und habe teilweise wirklich tolle Erfahrungen gemacht.